Uwe Plath

Plath_300Dr. phil., geboren 1942 in Neustettin/Pommern;  nach der Flucht aufgewachsen im Klosterflecken Ebstorf.
1962 Abitur am Herzog-Ernst-Gymnasium in Uelzen. Nach einem „sozialen Jahr“ Studium der Fächer Geschichte, Latein ,evangelische Theologie in Hamburg, Basel, Freiburg.1972 Promotion bei Werner Kaegi über  „Calvin und Basel. 1552- 1556.“ (1974 gedruckt in Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Bd. 133 und in Baseler Studien zur historischen und systematischen Theologie, Bd. 22).
Nach Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Basel und als Assistent am Institut für Schweizerische  Reformationsgeschichte in Zürich 1974 Rückkehr nach Deutschland und Eintritt in den Schuldienst Niedersachsens, Studiendirektor,  Lehrauftrag an der Universität Lüneburg; Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes;  zusammen mit Prof. Klaus Alpers Herausgeber der „Lüneburger Blätter“.
Mehrere Veröffentlichungen zur Schweizer Reformationsgeschichte und zur Geschichte Lüneburgs und Niedersachsens. Darunter:

  • zur  Schweizer Reformationsgeschichte in „Archiv für Reformationsgeschichte“
    Ein unbekannter Brief Calvins vom Vorabend der Religionskriege in Frankreich
    (62,1971, S. 244–266)
    Zur Entstehungsgeschichte des Wortes „Calvinist“ (62,1975, S. 213–223)
  • „Bibliothèque d’Humanisme et Renaissance“
    Nocheinmal „Lyncurius“. Einige Gedanken zu Gribaldi, Curione, Calvin und Servet.“ (31,1969, S. 583–610)
    Nikolaus Blesdijks Teilnahme an der Toleranzkontroverse gegen Calvin
    (34,1972, S. 461–469)
    Sebastiani Castellionis Annotationes ad Johannis Calvini Institutiones Christianae religionis Anno 1553 excusas. (37,1975, S. 87–98
  • Simon Sulzer (1508–1585), in: Der Reformation verpflichtet. Gestalten und Gestalter in Stadt und Landschaft Basel.., Basel 1979, S.43 ff.

 

Veröffentlichungen zur Geschichte Lüneburgs und Niedersachsens, u. a.:

  • Reformation vor 450 Jahren. Eine Lüneburgische Gedenkschrift (Autor und Mitherausgeber), Lüneburg 1980
  • Mädchenbildung im Lüneburg des 19. Jahrhunderts, Lüneburg 1986
  • (Hg.): Lebenserinnerungen der Anna Gildemeister (1849–1942), Hannover 1994 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 110)
  • U. Plath /B. Scheuermann ( Hg.): Ad multos annos. 175 Jahre Wilhelm-Raabe-Schule zu Lüneburg. Jubiläumsfestschrift, Lüneburg 2006

 Mehrere Aufsätze, u. a.:

  • Lebenserinnerungen des Turnlehrers J. G. Machleidt, in: Lüneburger Blätter 30,1998, S. 253–336.
  • „Ein Stück Lüneburger Kirchengeschichte“. Lebenserinnerungen Ernst Th. Strassers, in: ebd, 31,2004, S. 97–204
  • Johannes Brahms in Lüneburg, in: ebd, 32, 2010, S. 173–184
  • Die ersten Aufführungen von Brahms‘ Deutschem Requiem in Lüneburg und die Entdeckung zweier Brahms-Briefe (1877-1906), in: ebd., 33, 2012, S. 119–136
  • Philipp Melanchthon und Lüneburg, in: Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte, 109,2011.S.43–74
  • Stadt und Kirche in Lüneburg zur Reformationszeit – beschrieben von Lucas Lossius; ebd. 110,2012, S.7–30

Mitarbeit in: Das Manifest der Toleranz, Essen 2013