Hildesheimer Rose

  • Für ca. 4 bis 6 Personen

Zubereitung

Die Erdbeeren waschen, vierteln, mit Zucker bestreuen und ca. 1 Stunde stehen lassen. Dann auf ein Sieb geben (den Saft auffangen) und in einer flachen Schale verteilen.
Den Erdbeersaft mit Apfel-Erdbeersaft auf 1/2 l auffüllen. Daraus einen Tortenguss nach Packungsanleitung kochen. Leicht abkühlen lassen und über die Erdbeeren verteilen.
Für den Pudding die Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Das Puddingpulver mit 6 EL kalter Milch anrühren und die Eigelb dazugeben. Die restliche Milch mit 2–3 EL Zucker aufkochen. Vom Herd nehmen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Den Pudding noch einmal kurz aufkochen, dann den Eischnee unterziehen. Kalt stellen.
Den abgekühlten Pudding auf den Erdbeeren verteilen. Zum Abschluss die geschlagene Sahne auf den Pudding streichen. Erdbeerstückchen rosenblütenförmig auf die Sahneschicht legen und mit geraspelter Schokolade und eventuell einigen Melisseblättchen verzieren.

Meine Geschichte

Dies ist ein Rezept von meiner Urgroßmutter Luise Städer, die in Ahrenfeld bei Elze gelebt hat. Sie ist mit mir als kleinem Mädchen in den Wald gegangen, um Walderdbeeren (mit oder ohne Fuchsbandwurm) zu sammeln und dann diese köstliche Süßspeise daraus herzustellen.
Die Besonderheit dieser Nachspeise sind die Hildesheimer Farben: Gelb – Rot.
Meine Mutter hat dieses Rezept sogar der Firma Dr. Oetker für das Schulkochbuch zur Verfügung gestellt. Ich frage sie nochmal, was aus dieser Sache geworden ist.

Mein Wunsch für Hildesheim

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt sollten eine größere Offenheit gegenüber unbekannten Dingen und mehr Freude am Experimentieren haben. Es könnte ihnen etwas entgehen.

Dagmar und Norbert Gursch

Zutaten

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  • 500–600 g Erdbeeren (frisch oder gefroren)
  • Zucker nach Geschmack
  • 1 Flasche Apfel-Erdbeersaft (Voelkel)
  • 2 Päckchen Tortenguss
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Puddingpulver mit echter Bourbon-Vanille
  • 1/2 l Milch
  • 250 ml Sahne
  • Zartbitterschokolade
  • evtl. Melisseblättchen
Urgroßmutter Luise Städer