KochKulturGeschichten vom Niederrhein

(v.l.n.r.) Nobbi Ballack, Axel Airbus und Christian Kamp beim Probieren ihrer Kochergebnisse

Wie vier Köche versprachen, nicht mehr den Brei zu verderben

Es waren einmal vier muntere Köche am schönen Niederrhein – Axel Airbus, Nobbi Ballack, Manni Ken und Christian Kamp. Die hatten in unmittelbarer Nachbarschaft jeder für sich wunderschöne Wirtshäuser mit wunderschönen Küchen. Dort kochten, brutzelten, dünsteten und backten sie tagein tagaus nach Herzenslust die vorzüglichsten und schmackhaftesten Speisen.


Das Pförtnerhaus der JVA Moers-Kapellen

Ein Schlüsselerlebnis der besonderen Art - Die JVA Moers-Kapellen

Niemand würde vermuten, dass die kleine Wohnanlage, die sich idyllisch zwischen Pferdeweiden und Bauernhöfen versteckt, ein Gefängnis ist. Da gibt es keine Wachttürme und mit Stacheldraht bewehrte Mauern und auch keine Gitter vor den Fenstern. Nur die Tafel vor dem mit Blumenbeeten geschmückten Pförtnerhaus verrät, dass man hier vor der „Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen“ steht.


Hanns Dieter Hüsch, Ausschnitt aus einem Gemälde von Gerhard Wurzler, Moers

Hanns Dieter Hüsch
Beim Essen reden vom Sterben und beim Sterben vom Essen

Luise, das Dienstmädchen bei Tante Liese auf der Uerdingerstraße 21, blieb immer nur bis nach dem Mittagessen, danach räumte sie alles noch weg und spülte und fegte die Küche aus, und dann fuhr sie nach Schwafheim zurück. Sie war scheu wie ein Reh, und wenn Onkel Hein, der Schneider, beim Mittagessen mal einen Witz machte, wurde sie über und über rot im Gesicht und am Hals.


Der Lehmpastor Felke aus Repelen
Ein Pionier der Naturheilkunde

Arzt wäre er gern geworden. Doch die Mutter, eine Pastorentochter, wollte ihren Sohn als Pfarrer auf der Kanzel sehen. Also studierte er Theologie, in Berlin, Ende der 1870er Jahre, besuchte aber auch medizinische Vorlesungen an der Universität. Die Neigung zur Arzneikunde hatte er wohl vom Vater. Der war Dorfschullehrer in Kläden bei Stendal und beschäftigte sich viel mit Volksmedizin und Naturheilverfahren und der damals noch jungen Homöopathie.


Blick auf die Kräuterbeete im Gartencenter Schlößer

Aus dem Kräutergarten

von Karin Schlößer

In der heutigen Zeit, in der küchenfertige Produkte, allerorts preiswert angeboten, sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, dürfen wir uns ebenso auf eine leicht zu praktizierende, ausgewogene und gesunde Ernährung mit frischen Kräutern freuen.
Vielen Menschen ist der Umgang mit frischen Kräutern nicht mehr vertraut. Ich möchte Ihnen Mut machen, wieder danach zu greifen und sie in die tägliche Nahrung zu integrieren. Verschiedenste Kräuter lassen sich nicht nur im Garten, sondern ebenso gut im Balkonkasten oder im Blumentopf auf der Fensterbank ziehen. Dabei ist egal, ob sie ausgesät oder bereits als fertige Pflanze in einem Fachhandel bezogen werden.


Aktuelles

06.06.2011

Renate Habets auf den 10. Westerwälder Literaturtagen

Zum Auftakt der 10. Westerwälder Literaturtage las Renate Habets auf Einladung der Wissener Buchhandlung „buchladen“ aus ihrem Roman „Thea“.

mehr...

19.05.2011

Die Zeitschrift BRIGITTE empfiehlt den Ratgeber "Pflegebedürftig"

Was tun, wenn die Mutter pflegebedürftig ist? Das fragte eine Leserin die BRIGITTE-Redaktion und empfahl der Leserin den Ratgeber "Pflegebedürftig" von Uwe Wolfs.

mehr...

14.05.2011

Vernetzte Hilfe bei Demenz

Um Angehörige von Demenzkranken jetzt noch besser informieren zu können, hat die Theodor Fliedner Stiftung einen Ratgeber über Demenz herausgebracht. Eine neue Internetseite und eine Hotline runden das Konzept ab.

mehr...

14.04.2011

Hilflos! Wenn Kinder ihre Eltern pflegen

Frühzeitige Information ist die beste Vorsorge – das zeigt auch die Reportage, die jüngst im SPIEGEL 15/2011 erschien. Katja Thimm berichtet darin über ihren Vater, der von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem Pflegefall wurde und seine Tochter vor eine fast unlösbare Aufgabe stellte: den Vater davon zu überzeugen, dass er ein Pflegefall ist.

mehr...