6. Juli, 2012

Senioren besetzen Berliner Villa

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„Wir wollen zusammenbleiben, das ist unser Ziel“

Wie SPIEGEL ONLINE berichtet, haben etwa 50 Senioren eine Villa besetzt, die von der Bezirksverwaltung Pankow geschlossen werden soll. Diese Villa diente als Begegnungsstätte für einige hundert Senioren zwischen 65 und 96 Jahren, die dort Schach und Canasta spielen, Gymnastik machen und Malkurse besuchen.

 

24. Mai, 2012

Und wenn wir alle zusammenziehen?

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In der «Weißen Reihe» ist ein neuer Ratgeber erschienen zum Thema “Wohnen im Alter”, das nicht nur die Generation 60+ beherrscht, sondern inzwischen auch die bundesdeutschen Kinos.

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Wie möchte ich im Alter leben? Diese Frage stellt sich vielen Menschen, wenn sie spüren, dass sie „in die Jahre kommen“.  Mit zunehmendem Alter ändern sich ihre Bedürfnisse, sie verbringen mehr Zeit zuhause, die Ansprüche an das eigene Wohlbefinden wachsen, gesundheitliche Einschränkungen verlangen entsprechende Wohnbedingungen. Das Ende der Berufstätigkeit eröffnet zudem neue Freiräume für eine individuelle Lebensgestaltung, kann jedoch auch zu einem Gefühl von Vereinsamung führen.

Neue Wege wollen gefunden und gegangen werden – Wege, die zum Menschen und seiner neuen Situation passen und ihm ein zufriedenes Leben ermöglichen sollen. Betreutes Wohnen oder Senioren-WG, Residenz oder Pflegeheim: Die Möglichkeiten der Wohn- und Lebensgestaltung sind vielfältig, die Grenzen fließend und die Angebote entsprechend unübersichtlich.

In diesem Ratgeber gibt die Autorin Waltraud Ries eine Übersicht über verschiedene Wohnformen, zeigt finanzielle und rechtliche Aspekte auf und erläutert Vor- und Nachteile, die im Vorfeld bedacht werden sollten. Kapitel für Kapitel werden die Wohnformen anhand von Beispielen vorgestellt, Angebote entschlüsselt, Begrifflichkeiten und Bedingungen leicht verständlich erklärt.

Wer auf der Suche nach der geeigneten Wohnform für eine Lebensphase ist, die besondere Anforderungen an die Gestaltung des Alltags stellt, findet in diesem Buch umfassende und übersichtliche Informationen und sehr konkrete Hilfestellungen.

16. Mai, 2012

Das Bedürfen

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Aus den «Erzählungen der Chassidim» von Martin Buber:

Anfangs lebte Rabbi Jechiel Michal in großer Armut; doch verließ ihn die Freude nicht für eine Stunde.
Einst fragte ihn jemand: »Rabbi, warum betet Ihr nur jeden Tag: ,Gesegnet, der mir alles, dessen ich bedarf, gewährt‘? Es geht Euch doch alles ab, was ein Mensch braucht!« Er antwortete: »Sicherlich ist, wessen ich bedarf, eben die Armut, und die ist mir ja gewährt.«

24. Februar, 2012

„Ich liebte dieses Kind wie meinen eigenen Sohn“

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Ein neues Buch zeigt Friedrich II. erstmals als einen Großen des menschlichen Gefühls

Friedrich der Große − der Mensch:  selbsternannter Misanthrop, der Menschen verachtende Zyniker und Gefühlslästerer, Selbsthasser und Menschenverächter, einer, der nie zu lieben vermochte, weil er sich selbst nie geliebt fühlte …

Friedrich der Große − der Mensch:  selbsternannter Misanthrop, der Menschen verachtende Zyniker und Gefühlslästerer, Selbsthasser und Menschenverächter, einer, der nie zu lieben vermochte, weil er sich selbst nie geliebt fühlte …   So kennen wir ihn und so zeigen ihn auch in diesem Jahr wieder die zahlreich erschienenen Bücher über ihn.  Das jüngste Buch aus der Feder des Medizinhistorikers Michael Sachs zeichnet ein anderes Bild − ein Bild, zu dem Friedrich II. selbst aufgrund von bisher wenig bekannten und in der Friedrich-Literatur kaum berücksichtigten Quellen die Vorlage geliefert hat.   Anlass war der  frühe Tod seines Neffen Heinrich, des jüngeren Bruders des späteren Thronfolgers Friedrich Wilhelm II. „Ich liebte dieses Kind wie meinen eigenen Sohn“, schrieb Friedrich der Große unter Tränen nach dessen Tod. „Für den Staat ist es ein großer Verlust [...]; meine Hoffnungen sinken mit ihm ins Grab.“ Und unter Tränen las er seinem Vorleser Thiébault die von ihm handschriftlich verfasste Lobrede auf seinen „freundlich geliebten Neveu“ vor, die dieser vor der Berliner Akademie der Wissenschaften und Künste öffentlich verlesen sollte.  Nicht nur seinem Neffen hat Friedrich mit dieser Éloge ein historisch einzigartiges Denkmal seiner Liebe gesetzt, sondern auch sich selbst als einem Menschen, der von sich sagte: „Ich selbst habe keine Kinder gehabt, aber ich glaube, ein Vater kann seinen einzigen Sohn nicht mehr beweinen als ich diesen liebenswerten Jüngling.”   Prof. Dr. Michael Sachs hat in jahrelangen Recherchen erstmals nahezu sämtliche historischen Zeitzeugenberichte und Quellen zur Person des Prinzen Heinrich und Friedrichs II. Beziehung zu seinem Neffen zusammengetragen und zu einem lebendigen Porträt dieses außergewöhnlichen Menschen gestaltet.

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So kennen wir ihn und so zeigen ihn auch in diesem Jahr wieder die zahlreich erschienenen Bücher über ihn.

Das jüngste Buch aus der Feder des Medizinhistorikers Michael Sachs zeichnet ein anderes Bild − ein Bild, zu dem Friedrich II. selbst aufgrund von bisher wenig bekannten und in der Friedrich-Literatur kaum berücksichtigten Quellen die Vorlage geliefert hat.

Anlass war der  frühe Tod seines Neffen Heinrich, des jüngeren Bruders des späteren Thronfolgers Friedrich Wilhelm II. „Ich liebte dieses Kind wie meinen eigenen Sohn“, schrieb Friedrich der Große unter Tränen nach dessen Tod. „Für den Staat ist es ein großer Verlust […]; meine Hoffnungen sinken mit ihm ins Grab.“ Und unter Tränen las er seinem Vorleser Thiébault die von ihm handschriftlich verfasste Lobrede auf seinen „freundlich geliebten Neveu“ vor, die dieser vor der Berliner Akademie der Wissenschaften und Künste öffentlich verlesen sollte.

Nicht nur seinem Neffen hat Friedrich mit dieser Éloge ein historisch einzigartiges Denkmal seiner Liebe gesetzt, sondern auch sich selbst als einem Menschen, der von sich sagte: Ich selbst habe keine Kinder gehabt, aber ich glaube, ein Vater kann seinen einzigen Sohn nicht mehr beweinen als ich diesen liebenswerten Jüngling.”

Prof. Dr. Michael Sachs hat in jahrelangen Recherchen erstmals nahezu sämtliche historischen Zeitzeugenberichte und Quellen zur Person des Prinzen Heinrich und Friedrichs II. Beziehung zu seinem Neffen zusammengetragen und zu einem lebendigen Porträt dieses außergewöhnlichen Menschen gestaltet.

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