10. April, 2009

Ein neues Schlüsselerlebnis in der „Justizvollzugsoase“ Moers-Kapellen

Von

„In den nächsten Monaten werden hier ein zusätzliches Unterkunftsgebäude mit 62 Haftplätzen einschließlich einer Werkstatt sowie ein neues Verwaltungsgebäude entstehen“, sagte die Ministerin.

So weit, so gut. Doch wer glaubte, hoffen zu dürfen, dass durch den Neubau in der seit langem überbelegten JV-Oase Moers-Kapellen endlich Entspannung angesagt ist, wurde gleich darauf eines Besseren belehrt. Denn, so die Ministerin zum deutlichen Verdruss der Leiterin der JVA Moers-Kapellen Elke Krüger weiter, „diese neuen Plätze werden uns in die Lage versetzen, im Gegenzug die nicht mehr zeitgemäße offene Zweiganstalt Mönchengladbach-Giesenkirchen mit ihren 62 Haftplätzen aufzugeben.“

Tatsächlich ist die, im Amtsdeutsch aufgrund ihrer Baufälligkeit als „abgängig“ geführte, Zweiganstalt inzwischen so marode, dass zu befürchten steht, dass die dort als Gefangenen inhaftierten Freigänger lieber selbst abgängig (so im Polizeideutsch, Febr. 2009), d. h. flüchtig werden, als infolge eines unerwarteten Mauerfalls abgängig, also laut Deutschem Rechtswörterbuch erschlagen, bzw. getötet zu werden.

Wer weiß, vielleicht haben in Mönchengladbach-Giesenkirchen die dortigen Freigänger selbst den Abgang der dortigen Anstalt beschleunigt, um so rasch wie möglich in die idyllisch gelegene Justizvollzugsoase Moers-Kapellen verlegt zu werden. Von der heißt es nämlich, dass manch einer dort die Freiheit in Gefangenschaft lieber einer Gefangenschaft in Freiheit vorziehen würde.
Allerdings müssen sich die Kollegen in Mönchengladbach-Giesenkirchen noch etwas gedulden; denn, so die Ministerin, „die Fertigstellung und Übergabe der Gebäude ist für Anfang 2011 vorgesehen.“

Ihnen sei jedoch gesagt: Das Warten lohnt sich. Warum das so ist, darüber erfahren Sie hier mehr …

13. März, 2009

Wenn Fischers Fisch bei Ihnen klingelt …

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Ähnliches geschah in England, wie kürzlich die Süddeutsche Zeitung einer dpa-Meldung zufolge berichtet hat. Dort habe ein britischer Fischer ein Handy im Magen eines Kabeljaus gefunden – und mit reichlich Glück sogar dessen Besitzer, den britischen Geschäftsmann Andrew Cheatle, ausfindig gemacht. Dieser, so zeigte sich bald, hatte sein Mobiltelefon beim Spaziergang am Strand verloren. Weiter heißt es in der Meldung:

Eine Woche später klingelte es bei seiner Freundin: Fischer Glen Kerley war am Apparat. „Ich dachte erst, er nimmt mich auf die Schippe. Aber dann sagte er, er habe einen Kabeljau gefangen und beim Ausnehmen ein Handy gefunden“, sagte Cheatle. „Es hat zwar etwas gestunken, aber es funktionierte, als es trocken war.“ Kerley hatte den elf Kilo schweren und mehr als einen Meter langen Fisch in der südenglischen Grafschaft West Sussex an Land gezogen. Weil das Gerät zunächst nicht ging, nahm er auf der Suche nach dem Besitzer die Chipkarte zur Identifikation heraus und legte sie in sein eigenes Telefon. „Der Kabeljau ist ein gieriger Fisch – er isst alles. Die Fische haben große Köpfe und große Mäuler“, erklärte Kerley.

12. März, 2009

Auf den Spuren von Hanns Dieter-Hüsch

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Als Kabarettist, Schriftsteller, Liedermacher und Hobbykoch hat er als bekennender „Moerser Jung“ die demokratische Kultur des verbalen Widerstands im Nachkriegsdeutschland entscheidend mitgeprägt. Und naürlich auch Spuren hinterlassen. Vor allem in seiner Heimatstadt.
Sich auf selbige zu begeben, dazu laden in diesem Jahr die Moerser Stadtführer ein – und zwar am 17. März, 26. Mai und 27. Oktober 2009.
Wer schon mal darauf einstimmen und die typisch niederrheinische Esskultur kennen lernen will, dem sei zur Lektüre die Episode „Beim Essen reden wir vom Sterben und beim Sterben vom Essen“ aus seinem Buch „Du kommst auch drin vor“ empfohlen.
Aber auch diejenigen, die sich für den „Lehmpastor Felke“ interessieren, kommen auf ihre Rechnung. Denn der Pastor Felke aus Repelen gehört zum Klassiker unter den Stadtführungsthemen. Christa Wittfeld, unsere Rezeptautorin aus Moers-Repelen, führt die Besucher an die frühere Wirkungsstätte des Naturheilers und informiert ausführlich über Leben und Wirken dieses ungewöhnlichen Seelsorgers und Naturheilers. Nachzulesen in unserem KochKulturBuch „So kochen wir am Niederrhein“.

Das Faltblatt mit allen Führungen ist in der Stadtinfo, Neuer Wall 10, erhältlich (Tel.: 02841 / 201-777). Dort werden Anmeldungen entgegengenommen. Die Termine sind zudem auf www.moers.de nachzulesen.

6. März, 2009

Helfen, wo es Not tut …

Von

„Vier Menschen sind in der Nacht zum Mittwoch, 25. Februar, bei einem Brand in Repelen ums Leben gekommen. Eine 34-jährige Frau und ihre drei kleinen Kinder starben, der Vater sprang aus dem Fenster und wurde verletzt in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Aufgrund dieses traurigen Anlasses möchten wir vom Frischecenter Schroff zu einer freiwilligen Spende aufrufen. Am heutigen Tag werden wir eine Spendenbox im Eingangsbereich unseres Geschäftes aufstellen.
Die Spenden sollen dem Vater helfen, die Beerdigung seiner verstorbenen Frau und seiner drei verstorbenen Kindern auszurichten.
Wir möchten uns bei allen Kunden für die Anteilnahme bedanken.“

gez. REWE Schroff

  • Informationen zu Rewe Schroff finden Sie hier …
  • und hier …
3. März, 2009

Mit Bloggen locken

Von

Wer die kleine, aber feine und von Kennern hoch geschätzte Buchhandlung am Dinslakener Altmarkt und ihre beiden Inhaberinnen kennt, würde nicht vermuten, dass man künftig mit den beiden charmanten Inhaberinnen auch online literarische Gespräche führen kann.

Und so rieben wir uns erstaunt die Augen, als uns vor wenigen Tagen folgende E-Mail erreichte:

Liebe Bücherfreunde,
ab sofort finden Sie unsere ganz persönlichen Leseempfehlungen auch online. Wir sind unter die Blogger gegangen. So können Sie jederzeit, ganz aktuell erfahren, welches LeseErlebnis wir gerade hatten.
Hier möchten wir Sie auf unsere Lieblingsbücher aufmerksam machen und sind auf Ihre Resonanz sehr gespannt, die Sie uns auf diesem Wege ganz unkompliziert mitteilen können. So könnte ein interessantes Lesegespräch entstehen.
Zudem informieren wir Sie ebenfalls auf diesem Blog über unsere literarischen Veranstaltungen.
Wir freuen uns über diese neue Kommunikationsmöglichkeit, sind für jede Anregung und Rückmeldung dankbar und vielleicht geben Sie die Adresse auch an Freunde und Bekannte weiter.
In diesem Sinne
Ihre Brigitte und Eva Korn

Hiermit geben wir die Adresse gerne weiter: http://buchhandlungkorn.blogspot.com

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