Sachs – Durchlauchtigster Prinz

Michael Sachs, Durchlauchtigster Prinz, freundlich Geliebter Neveu

Heinrich Prinz von Preußen (1747-1767), Neffe Friedrichs des Großen
Sein Leben und tragischer Tod in Zeitzeugenberichten

„Ich liebte dieses Kind wie meinen eigenen Sohn“, schrieb Friedrich der Große unter Tränen nach dem Tod seines Neffen, des Prinzen Heinrich. „Für den Staat ist es ein großer Verlust […]; meine Hoffnungen sinken mit ihm ins Grab.“  Dieser Prinz, der zweite Sohn seines Bruders August Wilhelm und Bruder des Thronfolgers Prinz Friedrich Wilhelm, war mit neunzehn Jahren an einer Pockeninfektion gestorben. In seinem Schmerz widmete ihm Friedrich die „Éloge du Prince Henri de Prusse“, eine seiner menschlich anrührendsten literarischen Arbeiten: „Mein Prinz! Du wußtest, wie teuer Du mir warst, wie wert ich Dich hielt! […] Ewig wirst Du in meinem Herzen leben. Dein Name wird sich in alle meine Gespräche mischen, und Dein Andenken wird erst mit dem letzten Atemzuge in mir erlöschen.“

Wer war dieser Prinz, dessen Andenken dem König ein so leidenschaftliches Bedürfnis war? Michael Sachs beantwortet diese Frage, indem er zusammenträgt, was in den historischen Quellen über Prinz Heinrich noch zu finden ist: in dessen Briefen, in Briefen Friedrichs und anderer Zeitgenossen, in Tagebüchern und Aufzeichnungen derer, die ihn gekannt haben, und in offiziellen Dokumenten. Daneben gilt sein Interesse auch der gut dokumentierten Krankengeschichte des Prinzen, die ein anschauliches Bild ärztlicher Diagnostik und Behandlung im ausgehenden 18. Jahrhundert bietet.

    • 237 Seiten mit zahlreichen Abb., gebunden, kaschierter Pappband mit Leseband
    • EUR 38,00
    • ISBN 978-3-939973-12-6
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