Geschichte+Religion

 »BIBLIOTHEK HISTORISCHER DENKWÜRDIGKEITEN«

Erscheint im Herbst 2017

Umschlag_Erasmus_Krieg+Frieden_VS_mR_300dpiErasmus von Rotterdam
ÜBER KRIEG UND FRIEDEN

  • Herausgegeben von Theo Stammen
  • ca. 340 Seiten mit zahlreichen Illustrationen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • ca. EUR 42,00
    • ISBN 978-3-939973-72-0

In diesem Band sind sämtliche Friedensschriften des Erasmus versammelt, die für diese Ausgabe alle neu und teilweise auch erstmals ins Deutsche übersetzt wurden. Seine Fragen und Antworten sind heute von aktuellerer Bedeutung denn je. Mehr zum Buch …


 

Button_Buch des Jahres 2014_frei_gedreht01_Manifest_Umschlag_VS_Button_300DAS MANIFEST DER TOLERANZ

(Das historische Buch des Jahres — 3. Platz in der Kategorie »Denkanstöße«)

Stefan Zweig Sebastian Castellio und das Manifest der Toleranz
Sebastian Castellio Über Ketzer und ob man sie verfolgen soll. De haereticis an sint persequendi
[Sebastian Castellio] Bericht über den Tod Servets Historia de morte Serveti
Sebastian Castellio Verteidigungsschrift vor dem Basler Rat am 24. November 1563

Hans R. Guggisberg Sebastian Castellios De haereticis und die Toleranzdebatte 1553–1555

  • Herausgegeben und mit einer Einführung von Wolfgang F. Stammler
  • 440 Seiten mit 38 Abbildungen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 42,00
  • ISBN 978-3-939973-61-4

»Einen Menschen töten heißt nicht eine Lehre verteidigen,
sondern einen Menschen töten.«

Das schrieb der Basler Humanist Sebastian Castellio 1554, nachdem in Genf auf Veran­lassung  Calvins der spanische Arzt Miguel Servet als »Ketzer« verbrannt worden ist. Darf man Menschen verfolgen und töten, nur weil sie anders denken? Darf man diejenigen, die im Namen der Menschlichkeit Unrecht anprangern, an Leib und Leben bestrafen? Immer — und gerade auch in unserer Zeit — gibt es Menschen, die aus Gewissensgründen ihre Stimme gegen die Mächtigen erheben und dafür verfolgt werden. Castellios Kampf gegen den übermächtigen Genfer Reformator steht für die vielen, die machtlos gegen die Mächtigen kämpften und später als als Vorbilder für die Menschlichkeit in die Geschichte eingingen.

Castellios Forderung nach Gewissens- und Glaubensfreiheit hatte maßgeblichen Einfluss auf die Deklaration der Menschenrechte. Den Wenigsten ist sein Name bekannt, noch weniger aber sein Werk, das nun mit seinem wirkmächtigen »Manifest der Toleranz« erstmals in deutscher Übersetzung vorgestellt wird. Mehr zum Buch …


Plath_Umschlag_VS_Rahmen_300UWE PLATH
Der Fall Servet
und die Kontroverse um die ­Freiheit des
Glaubens und Gewissens.
Castellio, Calvin und Basel
1552–1556

  • Begleitband zur »Bibliothek historischer Denkwürdigkeiten«
  • Hg. von Wolfgang F. Stammler
  • 456 Seiten mit 44 Abbildungen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 46,00
  • ISBN 978-3-939973-63-8

Der Fall Servet markiert einen Wende­punkt im humanistischen Denken der Neuzeit: Die Verurteilung und Verbrennung des spanischen Arztes und Humanisten Miguel Servet am 27. Oktober 1553 auf Veranlassung des Genfer Re­­formators Johannes Calvin löste unter vielen der um  ihres Glaubens willen vor der katholischen Inquisition Geflüchteten  Empörung und Entsetzen aus. Darf man einen Menschen töten, nur weil er anders denkt, als es die jeweils herrschende Lehre verlangt? Mehr zum Buch …


Umschlag_Contra libellum_VS_300SEBASTIAN CASTELLIO
Gegen Calvin

Contra libellum Calvini

  • Übersetzt und kommentiert von Uwe Plath
  • Herausgegeben von Wolfgang F. Stammler
  • 431 Seiten mit 62 Abbildungen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 46,00
  • ISBN 978-3-939973-62-1

Hätte Castellio dieses Buch schon zu Lebzeiten veröffentlicht — diese Veröffentlichung hätte er nicht überlebt: Zu hart, zu entschieden und zu vernichtend war seine Kritik an Calvin, die er darin formulierte. 

Ausgangspunkt war Calvins Schrift »Die Verteidigung des rechten Glaubens gegen die ungeheuerlichen Täuschungen des Michael Servet« (1554), die er nach der skandalösen Verbrennung des spanischen Humanisten und Arztes Servet und aufgrund von Castellios »MANIFEST DER TOLERANZ« — auch zu seiner eigenen Verteidigung — veröffentlicht hatte. Satz für Satz nimmt sich Castellio dieses Buch vor. Souverän und scharfzüngig widerlegt er Calvin und entlarvt ihn als »Heuchler und Lügner«, als der er sich mit seinen eigenen Worten verrät. Mehr zum Buch …


Umschlag_Veen_Freiheit des Denkens_VS_300MIRJAM VAN VEEN
DIE FREIHEIT DES DENKENS
Sebastian Castellio
Wegbereiter der Toleranz (1515—1563)
Eine Biographie
Aus dem Niederländischen übersetzt
von Andreas Ecke

  • Herausgegeben von Wolfgang F. Stammler
  • ca. 280 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 38,00
  • ISBN 978-3-939973-71-3

Sebastian Castellio (1515−1563) gilt neben Erasmus von Rotterdam als einer der großen Humanisten des 16. Jahrhunderts. Entschiedener noch als Erasmus vertrat er ein Menschenbild, das an die Freiheit des Denkens und an die Kraft der Vernunft des Menschen glaubte. Dass er mit dieser Überzeugung nicht zurückhielt, sondern öffentlich dafür kämpfte, indem er sich gegen die sklavische Unterwerfung unter kirchliche Dogmen und die Verfolgung Andersdenkender wandte, sollte später ihm zum Verhängnis werden. Mehr zum Buch …


Umschlag_De arte dubitandi_300_neuSEBASTIAN CASTELLIO
DIE KUNST DES ZWEIFELNS UND GLAUBENS
DES NICHTWISSENS UND WISSENS
De arte dubitandi et confidendi, ignorandi et sciendi

  • Übersetzt von Werner Stingl und kommentiert von Hans-Joachim Pagel
  • Herausgegeben von Wolfgang F. Stammler
  • 404 Seiten mit zahlreichen Abbildungen 
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 46,00
  • ISBN 978-3-939973-65-2

»Ich habe dem Buch den Titel gegeben Die Kunst des Zweifelns und Glaubens,
des Nichtwissens und Wissens
, weil in ihm vor allem gelehrt wird,

woran man zweifeln und worauf man vertrauen soll, und was
man nicht zu wissen braucht und was man wissen muss.«

Dieses Buch gilt als das heimliche Hauptwerk, die summa summarum von Castellios Denken und Schaffen. Er schrieb es 1563, in seinem letzten Lebensjahr. Das Manuskript blieb unvollendet und galt lange Zeit als verschollen. Aufgefunden wurde es im Archiv der Rotterdamer Remonstranten-Gemeinde, wohin es vermutlich Castellios Gesinnungsfreunde gebracht haben. 1981 vollständig ediert, wurde es für diese Ausgabe erstmals ins Deutsche übersetzt. Mehr zum Buch …

Umschlag_Vita Caroli_VS_mR_WebDIE AUTOBIOGRAPHIE KARLS IV.
VITA CAROLI QUARTI

  • Zweisprachig lateinisch-deutsch
  • Eingeführt, übersetzt und kommentiert von Eugen Hillenbrand
  • Herausgegeben von Wolfgang F. Stammler
  • ca. 280 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • EUR 42,00
  • ISBN 978-3-939973-66-9

Nur wenige Herrschergestalten des deutschen Mittelalters haben in der jüngsten Vergangenheit ein so breites Inter­esse gefunden wie Kaiser Karl IV. (1316–1378).
Bis heute ringt die Geschichtswissenschaft um eine angemessene Würdigung des Bildes und der Leistungen dieses Herrschers,  der in seiner mehr als 30-jährigen Regierungszeit nicht nur die Verfassung und die Politik des ersten deutschen Reiches bis zu dessen Ende 1806 entscheidend bestimmt, sondern auch die europäische Kultur zu einem neuen Höhepunkt geführt hat. Mehr zum Buch …


ERSCHEINT IM Herbst 2019

Folioband (22 x 30,5 cm)

umschlag_babur_v2_vorderseite_mr_300ZAHIRUDDIN MUHAMMAD BABUR
DAS BUCH DES BABUR
Das Babur-Nama
Die Erinnerungen des ersten Großmoguls von Indien

  • Neuausgabe der Übersetzung von 1988, revidiert nach der Fassung von A. S. Beveridge
  • Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Wolfgang F. Stammler unter Mitarbeit von Hans-Joachim Pagel
  • Folioband (22 x 30,5 cm)
  • ca. 600 Seiten mit 160 farbigen Illustrationen 
  • Leinenband mit Schutzumschlag und zwei Lesebändchen
  • ISBN 978-3-939973-64-5
  • ca. EUR 98,00 (Subskriptionspreis EUR 78,00)

Babur, ein Nachkomme Tamerlans und Dschingis Khans, gehört zu den großen Gestalten der Weltgeschichte. Als kleiner Fürst war er um das Jahr 1500 ausgezogen, um Afghanistan zu erobern, und legte nach seinem Sieg über den Sultan Ibrahim Lodî von Delhi 1526 den Grundstein für das indische Mogulreich. In Babur verbanden sich die militärische Begabung eines Alexanders mit der Nachdenklichkeit eines Marc Aurel und der Neugier eines Herodot. Seine Erinnerungen sind den Werken eines Cäsar ebenbür­tig; sie lesen sich wie ein Abenteuerroman und gelten doch als die ehrlichsten, die je ein Herrscher geschrieben hat. Mehr zum Buch …


 GESCHICHTE UND BIOGRAPHIEN

Prinz_Heinrich_Einband_VS_Magento_1_5Michael Sachs (Hg.)
Durchlauchtigster Prinz, freundlich Geliebter Neveu
Heinrich Prinz von Preußen (1747−1767), Neffe Friedrichs des Großen. Sein Leben und tragischer Tod in Zeitzeugenberichten.

  • 237 Seiten mit zahlreichen Abb., gebunden, kaschierter Pappband mit Leseband
  • EUR 38,00
  • ISBN 978-3-939973-12-6

 

„Ich liebte dieses Kind wie meinen eigenen Sohn“, schrieb Friedrich der Große unter Tränen nach dem Tod seines Neffen, des Prinzen Heinrich. „Für den Staat ist es ein großer Verlust; meine Hoffnungen sinken mit ihm ins Grab.“  Mehr zum Buch …


 

Pfaff_cover_die_briefe_der_familie_pfaffMichael Sachs (Hg.)
Leid in Liebe wandeln
Die Briefe der Familie Pfaff (1943−1945)

  • 288 Seiten mit zahlreichen Abb., gebunden, kaschierter Pappband mit Leseband
  • EUR 36,00
  • ISBN 978-3-939973-08-9

Deutschland im Krieg, im Zweiten Weltkrieg: Wie lebten, dachten, fühlten die Menschen damals? Geschichtsbücher geben darüber nur dürftige Auskünfte. Wer mehr wissen will, sollte Briefe aus jener Zeit lesen, private, nur für die Empfänger bestimmte Briefe. Sie spiegeln den Alltag, die Befindlichkeit, die Sorgen, Nöte, Freuden und Schrecknisse, sie spiegeln Leben.
Mehr zum Buch…

Umschlag_Oberdoerffer_Plano_WebMichael Sachs (Hg.)
Leben und Sterben des Dr. med. Manfred Oberdörffer (19101941)

 
  • 96 Seiten mit zahlreichen Abb., gebunden, kaschierter Pappband mit Lesebändchen
  • EUR 29,80 vergriffen, nicht mehr lieferbar
  • ISBN 978-3-939973-03-4

Tropenarzt aus Hamburg –
Lepraforscher in Afrika und Südostasien –
Geheimagent in Afghanistan …

… für ein Leben, das im 31. Jahr abbrach, sind das erstaunliche, ein abenteuerliches Schicksal andeutende Stichworte. Was verbirgt sich dahinter? Wer war Manfred Oberdörffer? Mehr zum Buch…