6. Juni, 2011

Renate Habets auf den 10. Westerwälder Literaturtagen

Von
Autorin Renate Habets

Renate Habets liest aus ihrem Roman "Thea"

Zum Auftakt der 10. Westerwälder Literaturtage las Renate Habets auf Einladung der Wissener Buchhandlung „buchladen“ aus ihrem Roman „Thea“.

Ort der Lesung war die idyllisch gelegene Blumenwerkstatt im Thal, wo sich unter einem offenen Scheunendach zahlreiche Zuhörer einfanden.

Die Westerwälder Literaturtage, die auf Initiative des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil bisher in Wissen stattfanden, wurden in ihrem zehnten Jahr unter der Regie dreier Buchhändler auf den gesamten Kreis Altenkirchen ausgedehnt. Sie haben sich seit ihrer Gründung zu einer bedeutenden Kulturreihe im nördlichen Rheinland-Pfalz entwickelt.  Die Westerwälder Literaturtage dauern bis 18. September. Als letzter Autor wird an diesem Tag in Wissen-Frankenthal Wladimir Kaminer aus seinem Buch „Mein Leben im Schrebergarten“ lesen.

26. Oktober, 2010

Erste Presseberichte über „Thea“

Von

Nach der erfolgreichen ersten Lesung von Renate Habets aus ihrem Roman „Thea“ in der Duisburger Buchhandlung Tausendundein Buch hat kommt das Buch immer mehr ins Gespräch. Die Neue Rhein-Ruhr Zeitung stellte es jüngst ihren Lesern vor.

19. Juli, 2009

Frank McCourt ist tot

Von

Das Buch, dem wir für unsere Kolumne die Episode von den Rezepte singenden Schülern entnommen haben, endet mit den Sätzen:

»Das ist ihre letzte Stunde an der High School, und meine auch. Tränen und Staunen, weil Guy uns zum Abschied eine Geschichte erzählt hat, die uns mahnt, froh zu sein über das, was wir haben.
Die Glocke läutet, und sie bewerfen mich mit Konfetti. Sie wünschen mir ein schönes Leben. Ich wünsche ihnen dasselbe. Bunt gesprenkelt gehe ich durch den Korridor.
Jemand ruft mir nach, he, Mr. McCourt, Sie sollten ein Buch schreiben.
Ich probier`s.«

Die Wünsche seiner Schüler gingen in Erfüllung. Er hat es probiert, und so hatte er doch noch ein schönes Leben. Mit seinen Erinnerungen, vor allem seinem ersten Buch, Die Asche meiner Mutter,  wurde er weltberühmt und zu einem der meistgelesenen Schriftsteller der vergangenen Jahre.

Nun hatte ihm die allerletzte Stunde geschlagen. Frank McCourt ist tot.
Und so bewerfen auch wir ihn mit Konfetti und wünschen ihm von Herzen ein schönes Leben.

28. Juni, 2009

Isabell Werth: „Ich bin keine Kriminelle“

Von

Ausgangspunkt war, dass ihr zehn Jahre alter Wallach Whisper beim Pfingstturnier in Wiesbaden in der A-Probe positiv auf die verbotene Substanz Fluphenazine getestet worden war. Das für Pferde nicht zugelassene Psychopharmakon steht auf der Dopingliste des Weltverbandes. Werth räumte bei einer Anhörung ein, dass es bei der Medikamentengabe an ihr Pferd offensichtlich Fehler gegeben habe.

Die fünfmalige Olympiasiegerin fühlt sich im Stich gelassen. „Es wäre schön zu wissen, dass der Verband auch in schlechten Zeiten zu einem hält. Das Gefühl habe ich im Moment nicht“, so die Kritik von Isabell Werth an der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Die Dressurreiterin fühle sich „in eine Ecke gestellt, in die ich nicht gehöre. Ich bin keine Kriminelle.“

Umso wichtiger, dass wenigstens wir, die Hobbyköche und Kochkultur-Schaffenden vom Niederrhein, in diesen schlechten Zeiten zu ihr halten. Grund genug haben wir dazu: Denn wer ausgerechnet Dampfnudeln zu seiner Lieblingsspeise erkoren hat und seinen Leib und seine Seele damit „dopt“, ja sich dafür sogar der Pünktlichkeit verschworen hat, der liebt auch die Ehrlichkeit. Denn nichts ist ehrlicher als eine Dampfnudel, die sich weder durch Zaubersprüche noch durch die Zugabe von verbotenen Mitteln, sondern nur durch wahre Kochkunst dazu bewegen lässt, sich zu ihrer wahren edlen Größe aufzublühen zu einem Gebilde, das dem Genießer, frisch und warm genossen, auf der Zunge zergeht.

Ob Koch oder Gourmet, fürwahr ein Schuft, der sich da nicht unverzagt und rückhaltlos um seine Kollegin scharen, ja sogar mit Kochlöffeln und Kochdeckeln bewaffnet für sie auf die Straße ziehen würde. Übrigens: Wer will, kann Isabell Werths Dampfnudel-Rezept auf Seite 190 der KochKulturBuches „So kochen wir am Niederrhein“ nachlesen.

Dort schreibt sie:
„So lange ich mich erinnern kann, ist dies mein Lieblingsgericht. Zu Hause gab es häufig freitags Dampfnudeln. Schon beim Öffnen der Haustür kam mir dieser leckere Geruch entgegen. Dampfnudeln sind immer ein Grund, pünktlich zu sein.“

Na also, wer sagt`s denn!

26. April, 2009

Ja! Endlich …

Von

Frank Schwarz, Inhaber der Duisburger „Schifferbörse“, und Christine Gatz aus Rheinberg-Orsoy haben geheiratet. Am 24. April standesamtlich und tags darauf kirchlich in der evangelischen Kirche in Orsoy.

Die Kirche war so voll wie sonst nur zu Weihnachten. Und wie Weihnachten, so muss auch dem jungen, wenn auch bereits der Jugend entwachsenen Brautpaar zumute gewesen sein. Beide strahlten mit der Sonne um die Wette, und das gewiss nicht nur deshalb, weil die Orsoyer Karnevalisten linksherum salutierten, sondern weil die beiden als frisch gesegnetes Ehepaar das größte Geschenk ihres Lebens am Arm nach Hause führen durften: Christine ihren Frank, Frank seine Christine.

Zuvor aber kam das Bad in der Menge, einer fröhlichen und bunten Freundesschar, darunter auch einige prominente Köpfe, die man bereits aus unseren KochKulturBüchern So kochen wir in Duisburg und So kochen wir am Niederrhein kennt: der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland; Monika Scharmach mit Mann und Tochter, Dr. Ulrich Kleier mit Frau, der Kabarettist Kai Magnus Sting und viele andere mehr.

Sie alle waren gekommen, um zusammen mit dem Ehepaar Schwarz am Ausgang des Traugottesdienst in den Wunsch einzustimmen:

Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Amen, so soll es sein! rufen wir den beiden zu und wünschen ihnen, dass aus ihrem Trauspruch: Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen! (Hebr. 10,24) ein reicher Segen für ihre Ehe und ihre Mitmenschen fließen möge.