13. Oktober, 2014

3. Platz beim Wettbewerb »Das historische Buch des Jahres 2014«

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Wenn einem etwas Gutes widerfährt …

01_Manifest_Umschlag_VS_Button_300Button_Buch des Jahres 2014_frei_gedreht… das ist dann eine Nachricht wert. So auch jetzt: Beim Wettbewerb »Das historische Buch des Jahres«, organisiert von der Zeitschrift DAMALS, hat das MANIFEST DER TOLERANZ den dritten Platz in der Kategorie »Denkanstöße« belegt. Nach zahlreichen Rezensionen und Berichten in Presse und Rundfunk hat nun auch eine hochkarätige Jury aus internationalen Historikern  und Publizisten den ersten Band in der »Bibliothek historischer Denkwürdigkeiten« gewürdigt.

Das erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit − zumal für Sebastian Castellio, über den Stefan Zweig 1936 schrieb: »Welch eine Dankesschuld ist an diesem Vergessenen noch zu begleichen! Welch ein ungeheures Unrecht hier noch zu sühnen!«

Nun, die Dankesschuld wird beglichen und das Unrecht gesühnt — auch und erst recht im kommenden Jahr, 2015, wenn man Castellios 500. Geburtstag feiert. Wann genau er geboren ist, weiß man nicht, sicher ist jedoch, dass er 1515 in dem savoyischen Dorf Saint-Martin-du-Fresne geboren wurde, in der Landschaft Bugey, die seit den Waldenserverfolgungen des 13. Jahrhunderts für ihre Tradition des Widerstands bekannt war: Wer aus Glaubens- und Gewissensgründen dorthin floh, durfte sicher sein, dass ihm hier Schutz und Arbeit gewährt würden. Das hat auch Castellio geprägt.

Aus Anlass seines 500. Geburtstages werden nach dem MANIFEST DER TOLERANZ und dem FALL SERVET im kommenden Jahr noch drei weitere Bände von und über Castellio erscheinen:

 

 

 

Mehr über diese Bände erfahren Sie in den nächsten Newsletterausgaben.

Ich wünsche eine anregende Lektüre und verbleibe bis auf bald
Ihr Wolfgang F. Stammler

PS: Wer Interesse hat, das aktuelle ZEIT Geschichte Magazin über »Die Kirche und ihre Ketzer« kennenzulernen, findet darin auf den Seiten 84–86 auch einen Beitrag von mir zum Thema »Aufruhr in Calvins Gottesstaat«.