13. August, 2013

Die rote Lene

Von

Ein neuer Roman von Renate Habets

Diesmal geht es um Magdalene, ein un­­­­ge­­wünschtes Kind: Fünf Geschwister sind schon Habets_Lene_Umschlag_Web_300da,  als sie im Februar 1889 in eine Bauernfamilie im Westerwald geboren wird. Und das ausgerech­net an einem  25. Februar. Man sagt, dass Frauen, die an diesem Tag geboren werden,  unheimliche Fähigkeiten haben: Sie sehen Künftiges voraus und können Unheil über jedermann heraufbeschwören. Wenn sie dann auch noch rote Haare haben, dann steht nicht nur für Lenes Bruder Peter fest: Das sind Hexen. Und Lene hat rote Haare.

Diese roten Haare werden für Lene zum Schicksal. Im Dorf verachtet, aus dem sie heimlich flieht, in Köln, wohin sie heiratet, für ihre Schönheit bewundert, macht sie  die Erfahrung, dass niemand sie wirklich versteht. So beginnt sie in all dem Luxus, den ihr die Ehe bietet, mehr und mehr zu verkümmern, bis sie wie durch ein Wunder am Ende doch noch ihren Frieden und zu sich selber findet.