Um Angehörige von Demenzkranken jetzt noch besser informieren zu können, hat die Theodor Fliedner Stiftung einen Ratgeber über Demenz herausgebracht. Eine neue Internetseite und eine Hotline runden das Konzept ab.
Dies berichtet die Rheinische Post auf ihrem aktuellen Online-Portal.
Vor rund drei Jahren hat die Pflegestruktur für Demenzkranke und damit auch ihre Angehörigen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Statt der bis dahin bewilligten 400 Euro pro Jahr für die Betreuung der Erkrankten, gibt es seit 2008 die Möglichkeit, Betreuungsgelder in Höhe von 100 bis 200 Euro pro Monat zu beantragen. Das Problem: Kaum einer weiß davon, erklärt Uwe Wolfs, Fachbereichsleiter für den Bereich “Leben im Alter” der Theodor Fliedner Stiftung und Autor des Ratgebers Pflegebedürftig. “Wir mussten feststellen, dass das leider kaum bekannt geworden ist. Hieran sehen wir, dass im Bereich Demenz noch viel Handlungs- und Aufklärungsbedarf besteht”, sagt er.
Angehörige sind oft überfordert
Damit Angehörige von dementen Patienten in Duisburg künftig einen zentralen Anlaufpunkt haben, wurde von den Experten der Theodor Fliedner Stiftung – in Duisburg vertreten durch die Altenwohnanlage Großenbaum – ein Konzept entwickelt, das auf drei Bausteinen beruht. “Zum einen haben wir eine Broschüre mit vielen hilfreichen Tipps im Umgang mit Demenzkranken herausgebracht”, berichtet Claudia Kruszka, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung. “Zum anderen sind ab sofort die kostenfreie Servicehotline und die Internetseite freigeschaltet.” Hier finden Interessierte nochmals weitere Informationen zum Thema sowie Anlaufstellen und Veranstaltungen.
